Montag, 12. Juni 2017

(V)erziehung

Was hat falsche Erziehung nicht alles angerichtet. Ein Junge weint nicht! Eine anständige Frau hat kein Spass zu haben an „der körperlichen Liebe“ !
Ein Junge spielt nicht, er kämpft. Ein Mädchen hilft der Mutter im Haus und geht nicht mit den Jungs spielen, das ist unschicklich. Ein Junge muss stark sein. Ein Mädchen muss beschützt werden-also immer in Sichtweite der Mutter bleiben.
Wenn die Kinder dann in die Pubertät kommen. Jungs wollen nur das Eine. Anständige Mädchen denken nie an so was!
Jungs müssen sich auf die Armee vorbereiten und haben sich darauf zu freuen ihrem Vaterland (als Kanonenfutter) zu dienen. Mädchen müssen sittsam zuhause sitzen bis sie einem Mann angetraut werden, der sie aus einem Dornröschenschlaf erweckt und dem sie dann gehorchen sollen.
All dies war einmal oder  ist es nicht doch irgendwie tief im Gedächtnis oder Unterbewusstsein verankert.
Warum sehen sich Männer gerne all die Sportarten an, wo es darum geht den oder die ANDEREN kaputtzumachen, zu besiegen, aus zu stechen usw. obwohl sie Bier bauchig viel weniger sportlich als ihre –dem Gesundheits und schönheits-Wahn—nachrennenden, Ehefrauen sind.
Warum sehen sich viele sportliche, im Arbeitsumfeld erfolgreiche Frauen so gerne Traumschiff, Inga Lindström, Barbara Cartland und sonstige schwülstige Liebesromanzen im Fernsehen an;  ach ja wegen der schönen Landschaften in Südengland oder Schweden. (das erinnert mich daran, dass die meisten Männer Zeitschriften wie Lui, Playboy etc. nur wegen der interessanten Artikel und Auto-Besprechungen kaufen).
Ich bin überzeugt, dass viele dieser Erziehungsmethoden und Gesellschaftsmodelle aus der Zeit unserer Grosseltern irgendwie atavistisch auch in modernen Eltern weiterbestehen.
Wie daraus zum Teil  Softi-Männer und Power-Frauen werden ist nicht ganz einfach zu beantworten, wäre aber interessant zu wissen.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen