Montag, 7. November 2016

Osmanisches Reich

Des neuen Führers der Osmanen
Moralgefühl, kann man erahnen!
Am Bosporus herrscht ein Kanacke
Den finden Europäer Kacke!
Die Kurden sei‘n an allem Schuld
Doch jetzt platzt denen die Geduld.
Was Türken mit Armeniern taten
Das waren wirklich Gräueltaten
Wenn die das mit den Kurden planen
kann man die Reaktion erahnen.

NOVEMBER


Die Depression kommt über Nacht
Mit Nebel, Regen Traurigkeit
Jetzt ist es wieder Mal so weit
Was Jährlich der  November macht.
Nun sollt‘ man in die Ferne fliegen
im warmen Meereswasser liegen
Kommt man zurück dann zu Advent
Fast überall ein Kerzchen brennt.
Am Christkind Markt gibt’s heissen Wein
Das hilft der Psyche ungemein.



Sonntag, 6. November 2016

Paris

Ich bin dabei ein sehr interessantes Buch über Paris zu lesen. Es ist von Karlheinz Stierle . Der Titel: PARISER PRISMEN. Stierle hatte vor über 20 Jahren das: MYTHOS VON PARIS publiziert und nun eben die PRISMEN. Es handelt sich um eine Weiterführung und Überarbeitung des MYTHOS. Der Text ist zwar recht anspruchsvoll hat mich aber dazu gebracht gewisse darin besprochene Bücher vom Staub zu befreien und mal wieder in die Hand zu nehmen. So habe ich mit viel Vergnügen NADJA von André Breton gelesen, meine letzte Lektüre davon war 1964 oder 1965. Wer Lust hat sich in die Literatur die hauptsächlich in Paris spielt einzulesen sollte sich dies Vergnügen nicht entgehen lassen. Die IBAN  978-3-446-24921-9 auch als E-Book www.hanser-literaturverlag.de


Freitag, 4. November 2016

Die immerzu gleichbleibende Gleichgültigkeit der Mitwisser.

was haben oder hatten folgende Staatsmänner gemeinsam??

Francisco Franco
Antonio de Oliveira Salazar
Benito Mussolini
Adolf Hitler
Viktor Orban
Augusto Pinochet
Juan Peron
Kim Jong Un
Gurbanguly Berdymuchammedow
Teodore Obiang
Nursultan Nasarbajew
Paul Kagame
König Mswati
Islam Karimow
Vladimir Putin
Alex Lukaschenko
Robert Mugabe
Baschar Hafiz al Assad
Leopold II

und viele viele andere Diktatoren aller Zeiten??

Dass sie von der kriminellen Komplizenschaft  und dem sakrosankten Nichteinmischen in fremder souveräner Staaten
profitierten und noch profitieren, und meist ungeschoren einem friedlichen Ende entgegengehen.


Donnerstag, 3. November 2016

HERBSTIDYLLE fast ein Haiku

Blätter fallen
Trinker lallen
Schwankend rennen
In die Betten
Wo die Fetten
Frauen pennen
Damit allen
Wohlgefallen
Wiederfahre
Bis zur Bahre

Mittwoch, 2. November 2016

Tückischer verräterischer Reim

Transparenz reimt sich sehr gut auf Kompetenz;
viel besser noch auf Inkompetenz,
das fällt sofort auf, wenn man die vom Volk gewählten Politiker genau beobachtet.

Die—meist Linken-Politiker die immer von Transparenz faseln, aber nur wenn‘s um die Anderen, die bösen blutsaugenden Fachos  geht, versteckt damit ihre Inkompetenz. 


 

Dienstag, 1. November 2016

Der Erbonkel

Schrullig war er, der Onkel Willibald, dabei immer zu Scherzen aufgelegt. Sein heute eher ungewöhnlicher Namen erfüllte ihn mit Stolz, er sagte immer, Gluck wäre ein noch besserer Komponist geworden, wenn seine Eltern ihm den Namen Willibald, statt des banalen Christoph, als ersten Namen gegeben hätten und sein dröhnendes Gelächter erfüllte das verrauchte Zimmer des Onkels. Alle Nichten und Neffen gingen gern zu ihm, er erzählte die skurrilsten Geschichten und die unglaublichsten Lebenserinnerungen. Jetzt lebte er in einer kleinen Wohnung unmittelbar im Stadtzentrum. Willibald lebte sehr gut von seinem Ersparten—oder eher von den Erträgen seines beträchtlichen Vermögens. Eigentlich war er der Grossonkel, der Bruder der alten Uroma, die nie antwortete wenn die Urenkel und Grossneffen und Nichten das Gespräch auf den kauzigen Alten brachten. Willibald hatte viele Reiseerinnerungen aus aller Welt mitgebracht die er immer mal wieder vorzeigte, die dazugehörigen Geschichten variierten zwar immer ein klein bisschen, aber in dem Alter darf das Gedächtnis ja mal leicht gestört sein, dachten die jungen Besucher. Süssigkeiten und Cola war immer da, Willibalds Bitte—hol doch mal die Keksdose aus dem Schrank—wurde gerne befolgt, leer war die Dose—eigentlich waren es deren viere!— nie. Oft erzählte, oder besser gesagt fabulierte er über seine Besitztümer; besonders gerne machte er Andeutungen über einen ominösen Berg, den er besitze und den er seinen Erben auch hinterlassen werde; alle Nichten und Neffen, nein Grossnichten und Grossneffen werden sich mein Erbe teilen wenn ich dann einst—er war schon weit über neunzig—in die ewigen Jagdgründe gehe sagte er unter verhustetem Lachen. 
Kurz nach seiner Schwester, der Uroma, die er seit Menschengedenken nicht mehr gesehen hatte, starb auch  Willibald, einfach so, ohne krank gewesen zu sein. Man fand ihn, in seinem Lehnstuhl, die erloschene Havanna noch zwischen den Fingern mit geschlossenen Augen und einem Lächeln um den zahnlosen Mund, eines Morgens tot auf.  
Bei der nach einiger Zeit anberaumten Testamentseröffnung erfuhren die potenziellen Erben wo der ominöse Berg sich befand, er befand sich in Utopia, denn alles was Willibald hinterlassen hatte waren die vier Keksdosen und ein riesiger Schuldenberg. Traurig aber auf realistisch-vernünftige Weise schlugen die Grossnichten und Neffen  die Erbschaft aus und verzichteten damit auch auf die immer so geliebten Keksdosen mit den nun ausgetrockneten Keksen.