Dienstag, 30. Juli 2019

Russisches Roulett.


Es scheint eine  waffenscheinfreie Alternative zum russischen Roulett zu geben.
Schlendern auf deutschen Bahnsteigen und auf Serben oder Erytreer warten.
Ob diese Mode—Roulett zu spielen— auch auf andere Länder ausgedehnt wird ist zurzeit noch unklar.


Spieglein Spieglein an der Wand wo sind die Schönsten im ganzen Land?


Am letzten Wochenende fuhren wir, meine langjährige „LAP“ Lebensabschnittspartnerin und ich nach Genf. Es ging ums gut Essen und Trinken, Kunstausstellungen und—wie könnte es anders sein—ums Shoppen. Die Boutiquen in Genf sind irgendwie anders als hier in Winterthur, Zürich, Konstanz, Singen  und den umliegenden kleineren Städten. Man wird bedient—ja richtig bedient! und beraten!

Plötzlich machte mich meine Partnerin auf eine Eigenart der Frauen in Genf aufmerksam. Fast alle also etwa 80% der Frauen trugen Kleider oder auch Rock und Bluse. Es war schönes Wetter und kaum eine Frau zwischen acht und achtzig war in Hosen oder gar Jeans gezwängt, wie es hier in der Deutschschweiz üblich ist. In Kleidern sehen die Frauen ob jung, sehr jung oder älter bis hin zu Omas einfach viel schöner aus als die in zu enge Hosen und Tops gepressten Frauen jeglichen Alters die meist wie Presswurst aussehen. Man kauft eng um schlank auszusehen bewirkt dadurch aber genau das Gegenteil.

Würden die Frauen hier in der Gegend das Spieglein aus dem Märchen befragen und auch befolgen sähe man auch hier sommers wie winters schön bekleidete und berockte Frauen. Aber Ästheten müssen wohl gen Westen ziehen um solch einen Augenschmaus geniessen zu dürfen.

Übrigens frage ich mich immer wohin, ja wohin die Kleider Blusen und Röcke die ja auch hier Feilgeboten und gekauft werden verschwinden da man sie nie an den Frauen sieht—kaufen die Leute die Kleider etwa nur für die Motten? aber die Motten fressen doch nur Wolle und keine Kunstfasern. Kann mir jemand dies Phänomen erklären?

Ich höre schon den indignierten Aufschrei der unbeflirteten unge….liebten formlosen Weiber die wie Furien ihr Recht auf Schlabberkleidung und fettpolsterbetonenden Jeans  verteidigen werden.


Montag, 29. Juli 2019

Zitat vom Architekten Walter Gropius.


Unser Geist ist wie ein Regenschirm, er funktioniert offen am besten.



Allen Engstirnigen Egozentrischen Narzisstischen Störenfrieden gewidmet um es sich hinters Ohr zu schreiben.

Samstag, 27. Juli 2019

Man müsste doch die Kirche im Dorf lassen! *


Im Moment wird vom Pflegepersonal im Kanton Zürich eine—irgendwie komisch anmutende—Forderung gestellt. Komisch daran ist der grosse Egoismus.

Um was geht’s eigentlich? Es wird gefordert, dass die Zeit des Umziehens von Zivilkleidung zur Arbeitskleidung als Arbeitszeit gilt und entsprechend bezahlt werden soll. Wo der Egoismus dazukommt ist das ewige Klagen über die schlechtbezahlten Pflegeberufe! Schlecht bezahlt? die Statistik,bei Herr Google einzusehen, sagt da was ganz anderes. Nach der Ausbildung fängt eine Pflegeperson ob mit oder ohne „Schnäbeli“ je nach Kanton mit circa  Fr. 5300.-- bis 5800.-- an. Dazu kommen meist noch Zulagen für Wochenend und Nachtdienst-ob als mehr Geld oder als Freizeitskompensation. Sogar Pikett dienst auch Rufbereitschaft wird vielerorts noch honoriert! Mit so einem Einkommen ist es möglich eine Familie zu ernähren sei nur en passant gesagt.

Und  nach der Ausbildung steigen die Löhne rasch an weil bei Pflegepersonal Mangel besteht. Die nur angelernten Hilfspflegenden  kriegen natürlich weniger Lohn. Denn schon in der Schule wurden wir doch gewarnt: „wenn du nicht fleissig bist wirst du nie eine guten Beruf erlernen können und deshalb jede schlecht bezahlte Arbeit annehmen müssen“

Ist das wenig? Fragen wir doch mal eine Kassier-Kraft auch wieder mit oder ohne….die bei Migrocooplidlaldidenner etc. acht Stunden an der Kasse sitzt oder Regale auffüllt für Brutto etwa Fr. 4000.--obwohl schon seit vielen Jahren aus der Lehre gekommen. Ach ja ich vergass beinahe zu erwähnen, dass Verkaufspersonal ja auch nicht in Strassenkleidung die üblen Launen der Kundschaft ertragen muss, nein auch Verkaufspersonen müssen sich uniform kleiden.

Wer in Fabriken und Betrieben der Lebensmittelbranche arbeitet muss sich auch umziehen und oft auch noch duschen; nicht alle in Uniform arbeitenden wie Polizisten, Sicherheitspersonen, Bahn und Busangestellte gehen in ihrer schmucken Uniform von und zur Arbeit.

Nun mal was persönliches, ich habe immer gut verdient und wurde deshalb auch oft von meinen Ansprechpartnern den Kunden beneidet. Ja ich war, was nun? Vertreter Handlungsreisender, Aussendienstmitarbeiter oder gar Klinkenputzer. Dass ich, wie die meisten Aussendienstler meist etwa 11 bis 12 Stunden unterwegs war um meine Kunden zu der von IHNEN bestimmten Zeit zu besuchen wollte keiner der Neider wahrhaben oder auch nur sehen. Also war mein Arbeitstag streng genommen nicht die üblichen acht sondern eher zwölf Stunden. 

Aber ich schweife vom Thema ab, die Pflegemenschen brauchen die Zeit zum Umziehen und wollen bezahlt werden dafür. Dass viele Pflegepersonen mehrmals täglich vor den Spitaleigängen ihre Glimmstängel in sich hineinziehen ohne dafür die eigentlich logische Arbeitszeitsverminderung zu beantragen sei nur en passant aber nicht ohne Häme gesagt. Eigentlich ist es nicht erlaubt in Dienstkleidung auf die Strasse zu gehen denn Dienstkleidung hat ja auch Schutzfunktion für Personal und Patienten!

Hauptgrund ist die weichliche meist linke spürstmichfühlstmich-Verwaltung die nicht den Mut hat mal ein klares nein auszusprechen denn schliesslich ist die Pflege ja ein sozialer, ergo sozialisierender Beruf. In der Privatwirtschaft ist das ganz anders—dort muss der bezahlte Lohn erwirtschaftet werden. Er kann nicht auf den Steuerzahler abgewälzt werden.

 

*  «Die Kirche im Dorf lassen» Bedeutung: keine zu grosse Sache aus etwas machen, sachlich bleiben, nicht übertreiben

Freitag, 26. Juli 2019

Kalauer oder Weisheit


Ruhen und Rasten. Wenn man lange geruht-also gerastet-hat ist man dann ausgeruht oder doch ausgerastet??

 


Donnerstag, 25. Juli 2019

Natürliche Bedürfnisse und Scham und Anstand.


In der Migros-filiale im schönen Kanton St. Gallen im beschaulichen Städtchen Wil kam es zu einem Zwischenfall. Eine 29 jährige Mutter von drei Kindern säugte bez. stillte ihr 10 Monate altes Baby als dies plötzlich Hunger hatte. Eine Aufsichtsperson bat sie mit dem Stillen aufzuhören und drohte ihr, sollte sie weiterstillen mit Ladenverweis. Nun entschuldigt sich die Migros und der Wachmann bei der Mutter.
Ich frage mich wofür sich Migros entschuldigt, etwa dafür, dass der Wachmann das ungebührliche Verhalten der jungen Frau moniert hatte oder nur aus kommerziellem Kalkül?
Dazu einige Bemerkungen.
Müssen alle natürlichen Bedürfnisse immer sofort befriedigt werden? Vielleicht muss der  ältere Sohn dieser Frau dringend Pipi und pisst gegen die Obstkisten während sein Schwesterchen, einem dringenden natürlichen Bedürfnis folgend, zwischen Fleisch und Käsetheke kackt. Die Sicht oder besser der Anblick einer entblössten weiblichen Brust weckt bei vielen Männern Lustgefühle! —aber wehe er nimmt seinen steifgewordenen Penis raus und holt sich einen runter—sofort wird er zum Wüstling abgestempelt.

In unserer schamlosen Gesellschaft benehmen sich recht viele Frauen ungebührlich.  Auch früher zeigten werdende Mütter stolz ihren—durch Umstandskleidung sittsam verhüllten—Babybauch. Heute sieht man nackte Babybäuche die das knapp bis zu den Brustwarzen reichende T-Shirts und die knapp über der Symphyse hängende Schlabber-Trainerhose, geschmackvoll einrahmen. Glücklicherweise sind heutzutage die meisten Frauen intimrasiert sonst würde ein Wust von Schamhaaren dem Babybauch den Aspekt eines bärtigen Ungeheuers geben.

Ich bin kein Moralapostel aber bitte alles an seinem Ort und zu seiner Zeit. Ja auch ich sehe gerne weibliche Blössen aber doch nicht im Supermarkt ob nun Migros, Coop, Lidel, Aldi, Spar oder Volg. Nein solche Bewunderungen gehören in einen intimen Rahmen. Dazu bieten sich lauschige Waldlichtungen, dunkle Kinosäle, diskrete Hotelzimmer oder das eigene beziehungsweise jenes der zu erforschenden Dame bewohnte Schlafgemach bestens an.

 

 



Mittwoch, 24. Juli 2019

Bodenlose Dummheit mit Unverfrorenheit kombiniert


Man sagt ja immer, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. So stimmt das nicht, klar hat Gott in weiser Voraussicht viele auch tödliche Kräuter geschaffen, aber die Menschen verbieten die Anwendung selbst bei den —im Titel Genannten—Menschen. Wenn man aufmerksam in Gottes Kräutergarten schaut findet man so manches unscheinbare Pflänzchen mit schneller Wirkung.
Hier nur einige Beispiele: Schöllkraut, Gefleckter Schierling, Bilsenkraut, Eisenhut, Tollkirsche, Fingerhut, Herbstzeitlose, Seidelbast, Stechapfel, Rizinus,Engelstrompete, Hortensie und noch viel andere mehr. 
Aber unsere weichgespülte Gesellschaft von Gutmenschen verbietet die Anwendung, also fragt sich doch ein guter christlicher Fundamentalist warum der Herr in seiner Güte und Weisheit den Menschen so wirksame Kräuter geschenkt hat—Menschen die sich über Gottes Willen hinwegsetzen und seine Gaben nicht einmal anwenden?