Blondine lebt in einer
Luxus-Eigentumswohnung mit ihrem Mann—der leider zurzeit auf Geschäftsreise
ist—und ihren drei Kindern zusammen im angesagtesten Stadtteil. Der Verwalter
ruft schon sehr früh morgens an und
informiert sie, dass die Heizung leider ausgefallen ist und erst in zwei bis
drei Tagen wieder funktionieren wird. Da auch das Warmwasser an das Heizsystem
gekoppelt ist, rennt unser Blondchen schnell in die verschiedenen Badezimmer
und füllt Waschbecken und Badewannen und verschiedene Kübel mit heissem Wasser.
Damit glaubt sie sich noch vor den Nachbarn genügend mit heissem Wasser
eingedeckt zu haben damit ihre
Kinder in den nächsten Tagen nicht kalt
duschen müssen.
Dienstag, 21. März 2017
Montag, 20. März 2017
Blamage !
quasi als Fortsetzung der Geschichte vom
7.3.17
Ich
verabredete mich mit meinen Gästen ab halb acht in der Hemingway-Bar des
Hotels, mein Hintergedanke war, zusammen
ins Restaurant hinüber zu wechseln. Nach dem recht lange dauernden Aperitif, ich
hatte den Bar-Chef gebeten, die zahlreichen Drinks, drüben im Restaurant,auf
die Rechnung setzen zu lassen damit ich in meiner Firma nur eine Rechnung einreichen
musste,wollte ich aufbrechen.
Und
dann passierte das Unvorstellbare! Der Barmann kam zu unserem Tisch und fragte die Damen—ob er die Aschenbecher und Gläser die er in die Handtaschen verschwinden gesehen
hatte—auf die Rechnung setzen müsse oder hier direkt kassieren solle. Mit
hochrotem Kopf baten die Damen darum
diese „Souvenirs“ doch direkt einzukassieren. Das sehr gute Essen verlief trotz
meiner Bemühungen äusserst wortkarg, nur die Ärzte unterhielten sich mit mir, die vier
Damen kauten mühsam und schweigend auf den eigentlich sehr zarten Speisen herum.
Dies war meine letzte Einladung dieser Kunden, nicht etwa weil sie aus Scham(was
ist das)nicht mehr eingeladen werden wollten, nein weil ich in Rente ging. Nun geniesse ich solche Essen in so schönem Rahmen
ohne Kunden nur mit meiner Lebenspartnerin—die als Nichtraucherin keine
Aschenbecher braucht— !
Freitag, 17. März 2017
Erklärung zum Eintrag vom 16 cr.
·
ein Lapsus
calami (zu lateinisch calamus ‚Schreibrohr‘) ist
ein Schreibfehler. Es gibt auch die Varianten Lapsus manus (zu lat. manus ‚Hand‘) und Lapsus clavis (zu lat. clavis ‚Schlüssel‘) – gemeint ist mit letzterem ein Tippfehler auf einer Tastatur.
aus Wikipedia
Kalauer
Warum heisst
es eigentlich SCHEIDUNG wenn sich nach langem Streit zwei Menschen Trennen??
Wohl
weil dabei so viel Mist ( Dung) produziert wird?!?!
Donnerstag, 16. März 2017
Lapsus Calami
Alice B.
Toklas und Gertrude Stein lesbten in den
Zwanzigerjahren zusammen in Paris.
Oskar
Schlemmer gründete das Tribadische Ballett, die Kostüme sind noch als Puppen im
Kunstmuseum in Stuttgart zu bewundern.
Mittwoch, 15. März 2017
Verwerflich ?? oder Löblich ??
In den
Fünfzigerjahren habe ich in West-Berlin einen Tierarzt kennengelernt. Es war
ein Studienfreund meines Cousins. Der hatte erst vor kurzem eine Kleintierpraxis eröffnet. Trotz seines
jungen Alters und seiner jugendlichen Erscheinung war er bald der Lieblingsarzt
vieler Tierbesitzer.
Der
Hauptgrund war sicherlich, dass er alle Tier-Omis und Opis ernst nahm und ganz
geduldig ihren Erzählungen zuhörte. Damals war Berlin etwas ganz besonderes, die
Menschen fühlten sich eingeschlossen. Klar konnte man in die Bundesrepublik
reisen, aber ohne Umstände ging das nicht. Überaltert war die Bevölkerung weil
viele junge Menschen lieber in die Bundesrepublik oder ins Ausland gingen, die
Studierenden die wegen materieller Vorteile gerne in Berlin studierten, verliessen
die Stadt nach Studienabschluss meist wieder Richtung „Grosse weite Welt“ wie
es ja die Werbung der meistgerauchten Zigarette in Berlin –Peter Stuyvesant—suggerierte.
Nun
zurück in die angesagteste Kleintierpraxis. Doktor med. Vet. Daniel—so wollen
wir ihn nennen—stand gross an der Praxis.
Schon
bald merkte dieser einfühlsame Tierarzt, dass die meisten der alten Menschen
eine pathologische Bindung zu ihren Haustieren aufgebaut hatten, nichts war
schlimmer als seinen Kanarienvogel, Wellensittich oder Goldfisch zu verlieren.
Daniel
wohnte zwar in der unmittelbaren Nähe seiner Praxis, die er schon bald in eine
Kleintierklinik verwandelte, verbrachte seine Freizeit aber sehr gerne in
seinem Elternhaus am Wannsee. Dort hatte er als Kind schon im Keller eine
grosse Anzahl von Aquarien in denen er alle Arten von Zierfischen züchtete. Und
im grossen Garten standen zur Strasse hin und zum Vergnügen der vielen kleinen Kinder, die mit Opa und Oma spazierten,
mehrere grosse Volieren mit allerlei Gefieder. Vom Ara über verschiedenfarbige Wellensittiche Kanarien und sonstigen Vögeln bis zu quasselnden Beos war fast
alles was Flügel hatte vertreten—ausser Engel—selbstverständlich.
Eines
Sonntag Morgens, Daniel hatte am Sonnabend bis spät gearbeitet, kam ihm eine
geniale Idee. Statt viel Energie und Zeit in tröstende Gespräche zu investieren
um die Tierbesitzer über einen schmerzlichen Verlust hinweg zu trösten, wäre es
doch besser den geliebten Goldfisch oder Kanarienvogel zu h e i
l e n !
Ab nun sagte er den Herrchen und Frauchen von Fischen und Vögeln, dass
ihre kranken Lieblinge einige Zeit zur
Beobachtung oder Therapie in der Klinik bleiben mussten. Auch informierte er—vor
allem bei Vögeln—über eine mögliche Charakter oder Wesens-Änderung durch die
Behandlung.
Abends
fuhr er mit dem kranken—meist schon toten—Fisch oder Vogel ins Elternhaus und
suchte nach möglichst ähnlichem Ersatz.
Die
strahlenden Gesichter von Frauchen und Herrchen entschädigten ihn für die Mühe
und der zu zahlende Preis war weit weit höher als das was man in einer
Tierhandlung für ein Ersatztier hinblättern hätte müssen.
Alle
waren glücklich, der Betrüger und die Betrogenen.
Dienstag, 14. März 2017
Stöckchen oder o tempora…..
Früher
als Oma und Opa noch Papa und Mamma waren gingen sie jeden Tag, ob Regen oder
Sonnenschein, mit Bello und Waldi und Stöckchen in die schöne Natur, wo Bello
und Waldi, nachdem sie ihr jeweiliges grosse und kleine Geschäft erledigt
hatten, fordernd bellten bis das Stöckchen geworfen und immer wieder geworfen
wurde.
Heute
schleppen die beiden alten sich an je zwei (nordic)Stöckchen durch den
nahegelegenen Park und führen die inzwischen selbst schon alten Ururenkel von
Bello und Waldi an langen Leinen; das, nach den grossen Geschäften, sich mit
Säckchen in der Gichthand Bücken zehrt doch sehr an Opas und Omas Kräften und Stöckchen würden die alten Tölen weder sehen
noch suchen geschweige denn finden und richtig werfen könnten die beiden
Gruftis sowieso nicht mehr.
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