Donnerstag, 20. April 2017

Kotzen

Das letzte Mal, als ich im Flugzeug kotzen musste, waren nicht etwa Turbulenzen schuld sondern ein ekelhafter Nachbar, der mir unbedingt seine sexuellen Ausschweifungen mit blutjungen Kindern in Pattayas Bordellen, nicht nur erzählen sondern auch—damals noch auf Papierfotos—zeigen wollte.

Dass ich nicht  die Papiertüte voll, sondern  den ekligen Nachbarn von oben bis unten be kotzte, war mir irgendwie eine Genugtuung.

Mittwoch, 19. April 2017

Petrys Rückzug Petrys Rückzug

Und das am Vorabend Hitlers Geburtstag                        


Entgegen der von mir am 30.11.2016 geäusserten Prognose hat Frau Frauke Petry , noch Chefin der AfD, nun beschlossen dass sie nicht als Kandidatin zur Verfügung stünde.
Schade denn nun wird man doch nicht an allen Enden und Ecken der Republik ein fröhliches „ Petry-Heil“ hören können; die Leidtragenden sind natürlich die Angler die sich nun schon seit Monaten darauf gefreut hatten.

                                                                                                                                                       

Perverse Nostalgie

Ich frage mich, ob auch morgen wieder einige hirnlose glatzköpfige Schweizer  Nazilein durch Schnee und Regen ziehen um das Geburtshaus ihres (ver)Führers zu suchen und dabei nicht realisieren, dass BRUNAU nur ein Quartier der Stadt Zürich ist und nicht BRAUNAU der Geburtsort des Massenmörders Adolf  Hitler??




Dienstag, 11. April 2017

SPD

Hiesse Martin Schulz doch bloss Schulze,
verstünde man die Begeisterung für diese strahlende Heils Figur viel besser!
Denn Schulze
reimt ja gut auf
Schnulze!
Und wie sich die SPD Anhänger benehmen erinnert wirklich an Kitschigste Schnulze.



Montag, 10. April 2017

Carpe Diem

Seit  Menschengedenken wird über die Zeit die entflieht gesprochen und nach Erfindung der Schrift dann auch geschrieben. Das Bewusstsein, dass die verbleibende Lebenszeit mit jedem Herzschlag abnimmt hat bei den meisten Menschen kaum Konsequenzen. Eigentlich müsste dieses Wissen dazu führen alles Unwichtige zu eliminieren und nur das zu tun was essentiell ist oder direkt einen Nutzen bringt. Solche Einsichten kommen aber  bei den meisten Menschen—wenn überhaupt—erst im Alter.
Die Konsequenz müsste eigentlich lauten: nur das tun was mir Spass macht, nur das sagen was ich wirklich denke, alles was ich nicht mag verweigern, mir nichts bieten oder vorschreiben zu lassen wenn es mich stört….. usw.
Führt man all dies konsequent durch vereinsamt man wohl recht schnell, denn es steht ja meist im Widerspruch mit den Wünschen und Ambitionen der lieben Mitmenschen.
Wie J.P.Sartre schon sagte: „l’enfer, s’est les autres“ Die Hölle sind die andren.


Donnerstag, 6. April 2017

Nein!

Ein geduldiger Gutmensch bin ich zwar nicht, aber so intolerant doch auch wieder nicht. Auf alle Fälle habe ich vorhin beim Einkauf im Supermarkt (beinahe) die Ruhe verloren schlussendlich aber—und darauf bin ich sehr stolz— bewahrt.
An der einen Kasse sass  die Kassiererin zu der ich nur gehe wenn keine andere Möglichkeit besteht, sie ist mir zutiefst unsympathisch.
An der Kasse wo ich mich deshalb anstellte sass eine Frau so etwa mitte Fünfzig, die ich noch nie gesehen hatte. Zwei Kunden waren noch vor mir, der dritte—also erste in der Reihe—hatte soeben bezahlt.
Nun konnte ich gut beobachten, wie die Kassiererin—sicher eine Wieder oder Neueinsteigerin—mit der Ware die die Kunden aufs Fliessband gelegt hatten, umging.  So tollpatschig habe ich selten jemanden gesehen mit Ware umzugehen, die Plastikschalen mit Beeren fasste sie so ungeschickt an, dass der Inhalt munter übers Fliessband rollte und dies mehrmals sodass die Blaubeeren ,Himbeeren und die Erdbeeren bunt gemischt erst mal wieder aufgesammelt und dann jede Schale mit Klebstreifen verschlossen werden musste. Das Lesen des Barcodes mit dem Gerät war für sie jedes Mal ein Kraftakt, die Etiketten mussten geradegerückt werden damit sie das Infrarotlesegerät immer in derselben Position benutzen konnte. Wohl hat ihr bei der Einarbeitung niemand beigebracht, dass das Gerät mit der Hand in jede Richtung gedreht und dann problemlos benutzt werden kann und soll.
Diese Frau war zwar äusserst freundlich, liebenswürdig gar, aber extrem langsam. Ich harrte neben meinen Einkäufen wartend aus, ein selbst zu so früher Stunde ,es war kurz vor neun, nach Alkohol „duftender“ älterer ,Flüche vor sich hinmurmelnder, Kunde, benutzte die Gelegenheit als eine dritte Kassiererin per Lautsprecher aufgefordert wurde Kasse drei zu besetzten seine vier Liter Rotwein und die drei Sixpacks zum Fliessband der neugeöffneten Kasse zu schleppen, dass ein Liter Roter dabei in die Brüche ging  trieb mir ein schadenfrohes Lächeln auf die Lippen. Als ich nun an der Reihe war wollte es der Zufall, der—wie das französische Sprichwort ja sagt / le hasard fait bien les choses/ der Zufall macht die Sachen gut/, dass zwei der von mir gekauften Waren ,ein Käse und eine Schale Wurst ,weder mit dem eingebauten noch mit dem von Hand bedienten Lesegerät lesbar waren sodass die total überforderte Kassiererin nach Hilfe rufen musste. Die Hilfe kam und zeigte ihr wie sie die Ware neu etikettieren musste. Leider war diese Instruktion nicht in der Einarbeitungsphase sondern erst jetzt im „Ernstfall“ gezeigt worden. Ich kann mir gut vorstellen, dass die besagte Einführung von einer genervten oder einem genervten Mitarbeiter oberflächlich, schluderig und widerwillig gemacht worden war.
Nachdem ich mich mit der Situation abgefunden hatte genoss ich diese Tücke der Objekte und malte mir schon den Spass aus daraus diese kleine—leicht bösartige—Geschichte zu schreiben.


Mittwoch, 5. April 2017

Gender-Wahn

Nach der genussvollen Lektüre "Die Geschlechterillusion" in der NZZ vom 4.4.17

könnte es sein, dass Gender-Forschung nur dazu da ist psychisch undefinierten Tussis eine ehrenhafte Entschuldigung für ihr zickiges unausstehliches Verhalten und eine Rechtfertigung für ihre Beziehungs-Katastrophen und die daraus resultierende Isolation zu erfinden?  Und dazu geben Staat und (sogenannte)Hochschulen Steuergelder aus die in der Gesundheit und (echter) Kulturförderung besser verwendet würden?
Oder, und das wäre doch recht Pikant, forschen diese Professorinnen um sich neuen inter-sexuellen Fantasien oder gar Praktiken zuzuwenden?
Bei den wenigen ach-so-männlichen Gender-Forschern scheint mir dieser Beziehungspfuhl-erweiternde Grund recht naheliegend zu sein.
Und das alles mit meinem schönen Steuergeld! -s’is a Kreuz ! wie man in Bayern sagen würde-