Freitag, 21. Juli 2017

Ja warum?


Warum die Partnervermittlungsfirma   „Be two“, die ja im Fernsehen  mit folgendem Slogan wirbt:

NUR EIN KLICK BIS ZUM DATE, 
auf den naheliegenden Reim verzichtet ist und bleibt mir ein Rätsel!


Donnerstag, 20. Juli 2017

Susanne

Susanne lies nichts anbrennen. Sie war nicht etwa Köchin, kochte zwar ganz leidlich, aber mit anbrennen ist etwas ganz anderes gemeint. Schon im Kindergarten suchte sie sich ihre Spielkameraden aus, Kameradinnen gab es nur ausnahmsweise. Dies ging auch in der Grundschule weiter.
Schon zu Beginn des Teenager-Alters wurde sie konkret, ja auf Schulausflügen und Schulreisen und bei Partys zog sie diejenigen der Mitschüler die ihr ins Auge gestochen hatten—bildlich gesprochen—ins Gebüsch, es konnte aber auch ein anderes, gerade unbesetztes, Klassenzimmer oder der Putz- Raum sein.
Anfangs war's nur Plänkelei, bald aber ging's richtig zur Sache. Sei‘s im Gymnasium oder im Studium in der Uni, Susanne nahm sich was sie wollte.
Zum Leidwesen vieler ihrer „Eintags-Liebhaber“ wechselte sie oft die Partner. Gerechterweise muss man sagen, dass mehrere Beziehungen von längerer Dauer, obwohl nie exklusiv, waren. Schon jung heiratete sie einen etwas jüngeren Kommilitonen, so ein—wie man in der Schweiz sagen würde—Milchbüebli-Typ oder Mutti-Söhnchen. Alle anderen Kommilitonen waren doch sehr irritiert über diese Wahl, hielt man ihren jetzt Ehegatten doch schon immer für asexuell oder schwul. Susanne hatte sich in ihren wildesten Jahren nie richtig um Verhütung gekümmert, deshalb war sie nicht wirklich erstaunt, dass sie nicht schwanger wurde. Bei ihrem Männerverbrauch war das eigentlich nicht nur ein Nachteil dachte sie insgeheim.
Die vielen Anrufe der Ehefrauen ihrer Liebhaber liess sie lächelnd über sich ergehen, erfrechte sich allerdings auch noch diesen betrogenen Gattinnen mancherlei Ratschläge zu erteilen wie man seinen Gatten „behandeln“ sollte ums Fremdgehen zu vermeiden; dies kam nur sehr selten gut an.
Verheiratet blieb sie seither mit ihrem Milchbüebli, zum Zanken sehen sie sich nicht oft genug, also gilt die Ehe als sehr harmonisch.
Als Susanne älter wurde und die verfügbaren Männer sich rarmachten, fing sie an sich auf ihre religiöse Erziehung zu besinnen, sie wurde wie man in Frankreich  so treffend sagt „ Un Corbeau de bénitier“* lugte aber immer noch nach „Einsamen“—nicht nur—Seelen.


*Eine Weihwasserkrähe.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Nomen est Omen

Seit man diese Edelnutte, die in Münchner Luxushotels anschafft, im letzten Winter auch in Garmisch Partenkirchen in Hotelbars gesehen hatte, nannte man sie an Stelle ihres Arbeits-Namens Griselda ,nur noch Schneeflittchen.

Dienstag, 18. Juli 2017

Versblödelei

Johann Wolfgang von Goethe


Mann mit zugeknöpften Taschen,
dir tut niemand was zulieb.
Hand wird nur von Hand gewaschen.
Wenn du nehmen willst, so gib!


Sehr sehr frei nach dem Meister aus Weimar:



Mann mit vorgehalt‘ner Knarre
Widerstand wär sehr fatal,
tu genau was dir befohlen
alles andre ist egal.

oder

Mann mit vorgehalt‘ner Knarre
dir hilft sicherlich kein Schwein.
Widerstand bringt dir nur Ärger,
also lass es lieber sein.



Montag, 17. Juli 2017

Aufruf an alle echten Veganer!

Wäre es den Veganern ernst mit dem „Tierschutz über alles“ würden sie sich für Versuche von neuen Medikamenten—die ja bisher an Tieren getestet werden müssen bevor sie für klinische Studien zugelassen werden—zur Verfügung stellen. Sonst wäre die Forschung nach neuen Medikamenten, welche ja auch Tiere heilen könnten, blockiert. Dies erweckt die alte Diskussion, kann man Tierversuche auf Menschen übertragen, neu. 
 Kann man die Resultate der Versuche an Veganern auf sich normal ernährende Menschen einfach so übertragen?
Noch eine bescheidene Frage an alle „denkenden“ Veganer. Wann,  ja wann, fangen die umerziehungs-Programme für Raubtiere an. Es ist doch kaum zu ertragen, dass Tiere Tiere fressen so was hat der Schöpfer sicher nicht gewollt, nein, das haben die bösen Menschen, die sich von toten Tieren ernähren, den unschuldigen Kreaturen beigebracht!



Samstag, 15. Juli 2017

Einbrüche und Diebstahl

Seit der Öffnung der Grenzen zu den ehemaligen Sovjet-Republiken grassiert in westlichen Ländern der Einbruchstourismus. Ganz besonders Familienverbände der Roma und Sinti haben sich auf diesen lukrativen „Raubzugs-Tourismus“ bei dem die—nicht straffähigen— Kinder den Hauptteil der Arbeit erledigen, spezialisiert. Gerade im Sommer, wenn die hohen Kukuruz*-Felder idealen Schutz bieten und viele Menschen im Urlaub weilen ist für diese „Gäste aus dem Osten“ Haupt und Hochsaison.
Dass man sich ,als selbst betroffenes Opfer eines Einbruch-Diebstahls, nur schon wegen der Verletzung der Intimsphäre ärgert und den Verlust von Erinnerungs-Schmuck  als sehr schmerzlich wahrnimmt ist selbstverständlich; das möchte ich keineswegs in Abrede stellen.
Volkswirtschaftlich betrachtet ist es aber bestimmt ganz anders, nämlich sehr positiv!
Gäbe es nicht immer wieder Meldungen und Warnungen über und vor Einbrüchen würden sich viel weniger oder gar keine Menschen dagegen versichern und die Versicherungs-Branche litte darunter, müsste gar Personal einsparen und führe geringere Renditen ein. Als Konsequenz wären die Aktien der Versicherungsgesellschaften weniger attraktiv und würden von den Brokern nicht mehr empfohlen.
Die Ordnungskräfte der Polizeikorps wären zu reduzieren, die Schlosser, Schreiner, Maler, Maurer Glaser und sonstigen Handwerker welche die Einbruchsschäden zu beheben geordert werden hätten massive Umsatzeinbussen. Die Hehler hätten nichts zu tun und deshalb würde der Occasionsmarkt für Wertgegenstände trockengelegt. Händler, wie Juweliere, Unterhaltungselektronik Verkäufer, Fotohändler und Uhr Läden könnten keinen Umsatz—durch Ersatzkäufe—generieren somit gäb’s für den Staat weniger Mehrwert und Gewinnsteuern.
Hilfsorganisationen müssten noch mehr Familien im Osten unter die untätigen Arme greifen und das Grenzschutzkorps also der Zoll müsste konsequenterweise Leute entlassen.
Also muss man schon sagen, Gott erhalte uns den Einbruchstourismus!


*Kukuruz ist die im Balkan gebräuchliche Bezeichnung für Mais.


Donnerstag, 13. Juli 2017

So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! (Matthäus 22, 21b)

Gebt dem Kaiser—also dem Staat—was des Staates ist .Denn an Gott denkt und glaubt kaum noch wer!



Steueroptimierung ist ein Unwort dass auch von vielen Politikern missbraucht wird. Es ist ein Euphemismus für: Steuerbetrug  Steuerhinterziehung, Steuerumgehung, Steuervermeidung. Also sind es einfach Instrumente um den Staat um die benötigten finanziellen Mittel zu prellen. Würden alle Firmen, Institutionen und Personen ihre Steuern normal bezahlen, könnten die Steuern, für alle, um viele Prozente gesenkt werden. Dadurch würden die so verhassten Steuern sicherlich eher akzeptiert! Dass ein Bundesrat in seiner vorherigen Funktion, leider völlig legale aber unmoralische Steuervermeidungs-Strategien angewandt hat zeigt dass fast keiner der gewählten Politiker Steuerehrlichkeit will. Es wäre ein leichtes alle Steuerschlupflöcher zu schliessen, nur müssten die meisten der Politiker dann auf gewisse Privilegien verzichten. Es ist klar dass es nie Gerechtigkeit geben wird es sei denn es fände ein Umdenken statt. In einem Land in dem noch jetzt viele an das Bankgeheimnis glauben und es mit fadenscheinigen Argumenten verteidigen, ist Steuerehrlichkeit nicht zu erwarten ausser von den dummen normalen Lohnabhängigen, mit Lohnausweis, die den Staat notgedrungener massen erhalten müssen!