Samstag, 13. Juli 2019

Durchfall


Manchmal fragt man sich bei einem akuten Anfall von Diarrhö—auch Durchfall, der Scheisser oder das Scheissen, Flotter Otto Darmgrippe? usw.—genannt, was nun wieder der Auslöser dieser Unpässlichkeit war. Man geht im Geist das Gegessene und Getrunkene der letzten Stunden oder gar Tage durch und findet keinen Schuldigen.
Nun beschleicht mich der Verdacht, dass eine zu hohe Konzentration von Arschlöchern im Arbeits oder Freizeits-Umfeld auch ohne direkten Kontakt der Auslöser sein muss; allerdings fehlt dazu meines Wissens eine grossangelegte wissenschaftliche Studie.
Ah noch eine kleine Frage, warum gibt es keine Globuli gegen den so lästigen Dünnpfiff, Homöopathie schadet nie sagen die Homöopathen ja stets.....dass es auch nie nützt verschweigen die Gesundheits-Gurus tunlichst !


Freitag, 12. Juli 2019

Der Fall Jeffrey Epstein…oder der werfe den ersten Stein!


Heute früh las ich vom Fall Jeffrey Epstein. Dass er wohl hunderte junge na was nun, Frauen, Teenies,  Mädchen, Schülerinnen etc. missbraucht hat scheint erwiesen. Auch seine Methode sich mit viel Bargeld seine Opfer? gefügig zu machen ist verständlich. Dass aber seine Opfer? ihm gegen Bezahlung Freundinnen als neue Sexgespielinnen brachten ist doch irgendwie beachtlich. Ich kann mir nicht vorstellen dass diese jungen Girls oder doch schon Frauen nicht in allen Details informiert waren über den Grund und die daraus resultierende Bezahlung ihrer Anwesenheit in diesen Luxuswohnungen. Ich glaube nicht, dass auch nur eine der jungen Frauen nicht aufgeklärt genug war um zu wissen was sie bei dem reichen Mr. Epstein erwarten würde, hat doch schon jede und jeder Jugendliche im Internet gesehen was Männlein und Weiblein zusammen so treiben.
Was der Gentleman—der übrigens ein Intimus von Bill Clinton und Donald Trump und vielen andere Mitgliedern des Jet-Set sein soll—mit den Opfern? getan hat ist verwerflich und gegen das Gesetz in der unsrigen westlichen Kultur und ich finde es degoutant.
Schaut man aber in andere Kulturen in Asien und Afrika und den gesamten muslimischen Kulturkreis sieht es doch ein wenig anders aus. Werden dort nicht Mädchen verehelicht auch schon mit zwölf bis vierzehn Jahren? und wird oft die Ehe von älteren Gatten durch Zwang vollzogen? bei Kinderehen warten die Knaben—die ja nota bene auch zu dieser Heirat gezwungen wurden—meist bis die junge Frau in die Pubertät kommt. Gibt es im märchenhaften Arabien nicht noch Serails in die junge Mädchen—fast noch Kinder—gebracht—von wem wohl— werden?
Und bei uns im Westen wie war es hier noch vor wenigen Dezennien? Ja noch im neunzehnten Jahrhundert wurde, wenn ein verwitweter Bürger oder Bauer ein junges Ding als Kindermädchen hatte sollte dies junge Ding schwanger werden, die Ehe vollzogen und die ganze Gemeinde Geistlichkeit allen voran applaudierte zum neuen Eheglück.
All dies ging mir durch den Kopf als ich zum Bus ging um in der Stadt einiges zu erledigen. Der Bus war übervoll mit Schülern und Schülerinnen. Wiedermal fiel mir der grosse Unterschied zwischen den Geschlechtern auf, ja die Knaben waren noch ganz verspielte Jungs, keinen würde man als erwachsen einstufen obwohl sie schätzungsweise zwischen vierzehn und sechzehn Jahre zählten. Bei den Mädchen war es aber anders ein Drittel etwa waren noch irgendwie kindlich ein Drittel schon beinahe junge Frauen und der Rest war—vom Aussehen, Gebaren und von der Kleidung her— definitiv schon als Frauen zu bezeichnen.
In meiner Jugend in den Fünfzigerjahren waren die Backfische noch nahe an der, oft albernen, Kindheit und äusserst naiv und unaufgeklärt.
Alle im Bus befindlichen Jugendlichen hatten ihr Smartphone zur Hand und zappten im Web herum oder zogen sich ihre Lieblingsmusik rein. In der Stadt ging ich in ein Kaffeehaus um Zeitung zu lesen wobei ich plötzlich gestört wurde, denn es kam eine Horde junge Frauen ins Café um sich lautstark über schulisches und privates auszutauschen. Hier waren die meisten schon fast Erwachsene und verhielten sich auch entsprechend obwohl sie sicherlich noch nicht mündig waren. Dann im Museum dasselbe. Zwei Schulklassen mit so etwa fünfzehn bis sechzehnjährigen Jugendlichen die ihrem Smartphone mehr Aufmerksamkeit schenkten als den Bildern an den Wänden. Auch hier ein grossen Unterschied was die Entwicklung und Reife dieser Jugendlichen betraf. Auf der Rückfahrt im Bus die ich stehend erlebte—alle Plätze waren von den Schülern eingenommen— auch wieder das gleiche Bild.
Nun will ich keineswegs den ehrenwerten Mr. Jeffrey Epstein in Schutz nehmen, finde es aber sehr gewagt ohne Personalausweis das Alter der jungen Frauen richtig einzuschätzen, besonders wenn diese jungen Dinger es darauf angelegt haben ein finanziell lukratives Abenteuer zu erleben.
Wer aber so souverän ist diese Situation richtig einzuschätzen WERFE NUN DEN BERÜMTEN ERSTEN STEIN—möglichst einen Hochkaräter!


Donnerstag, 11. Juli 2019

Die armen Frauen, das unterdrückte Geschlecht


Wie passt das zusammen?
Wenn ich im Netz oder auch im Telefonbuch nach dem Stichwort FRAUEN suche finde ich—was doch recht erstaunlich für das, von den bösen Männern, unterdrückte Geschlecht ist— all diese Bezeichnungen:
Frauenhaus,
Frauenforum,
Programm für Frauen,
Mentorinnen für Frauen,
Frauenaustauschs-Forum,
Frauenschule, Frauenchor,
Frauen Stiftung,
Frauenberatung,
Frauen Notruf,
Frauen-Kulturbetrieb,
Netzwerk grüne Frauen,
Interessengruppe Unia-Frauen,
Frauen in der Armee,
Politisches Frauenforum,
Frauen im Tourismus,
Katholische Frauen,
Evangelische Frauen,
Muslimische Frauen,
Anderssprachige Frauen,
Infostelle Frau und Arbeit,
Kurse für Frauen,
Dossier Frauen,
Stabsstelle Frauen und Genderfragen,
Frauen in Technik und Informatik,
5 Tipps wie Frauen sich im Job supporten können,
KMU Frauen,
Frauen Oase,
Archiv für Frauen,
Geschlechter und Sozialgeschichte Ostschweiz,
Frauenfrühstück für Frauen von Frauen,
Ateliers für Frauen,
Frauen Permanence-Zürich,
Saffa 58 die Landi der Frauen,
Frauen Schuhe,
Frauen sollten während der Menstruation frei bekommen,
Frauen Literatur-Geschichte: schreibende Frauen vom Mittelalter bis jetzt,
Haus für Frauen in Not,
Frauen *Znacht Gaswerk Kulturzentrum,
Erstes Hotel für Frauen auf Mallorca eröffnet,
Frauen im Museum,
Das Magazin für Frauen die voll im Leben stehen,
Schiesskurs für Frauen,
Klub für starke Frauen,
Frauen Freibad Forderung,
Jetzt kommt das ultimative Bierbuch für Frauen,
Frauen muss man auf Händen tragen,
Ladies-night,
Just Woman
und last but not least  Die Frauen unter sich/ wilsch queer? Winterthur.

Sucht man im Netz  unter MÄNNER so findet man nur wenig und ganz anders geartete—oft schwule— Eintragungen. Also nichts vergleichbares wie oben angeführt.
Wie benachteiligt sind denn nun die Frauen für die so viel gemacht wird und die eine so starke Lobby haben dass sich viele Männer minderwertig fühlen und kaum noch Lust zum Balzverhalten verspüren.
Auch die me too Bewegung—ich würde eher von wildem Herumfuchteln als von Bewegung sprechen ist doch meist nur dazu da sich in den Vordergrund zu hieven.  Die oft aus Karrieregeilheit geradezu ersehnten „sogenannten Übergriffe“ die meist Jahrzehnte zurückliegen kommen plötzlich wieder in Erinnerung.
Wie war das damals als die noch sehr junge Frau spät nachts aus freien Stücken zu einem Produzenten oder Regisseur ins Hotelzimmer kam und dann Jahre später von Vergewaltigung oder Nötigung sprach? nachdem sie die versprochenen Filmauftritte bekommen hatte und davon während vielen Jahren gut gelebt hat.
Es ist schon erstaunlich, dass nur schon in meinem Bekanntenkreis die meisten Männer zwischen zwanzig+ und fünfzig zwar immer mal wieder eine lockere Beziehung haben aber sich weder fest binden noch vereinnahmen lassen wollen. Hat das mit dem fordernden Verhalten der  armen benachteiligten Frauen zu tun? oder sind die abschreckenden Beispiele welche diese Männer in jungen Jahren gesehen haben der Grund dafür?
Aber es könnte auch daran liegen, dass man beim Beobachten von Familien, sei‘s im Schwimmbad, beim Einkaufen, in Gaststätten oder wo immer Mann es zu Gesicht bekommt der Wunsch sich so als Vater und Mann rumkommandieren zu lassen rapido schwindet.


Mittwoch, 10. Juli 2019

Wunderschöne Werbung


Erst mal ein aufrichtiges Lob der Werbefirma, die Hirsana bewirbt. So geschmackvolle Werbung mit typisch schweizerischen—nicht Models sondern—sympathischen Werbeträgerinnen die wirklich die Frau oder das Mädchen von nebenan sein könnten sind ein Vorbild für jegliche schweizerischen Werbung.
Es muss nicht leicht gewesen sein solche normalen Frauen zu finden wenn man sieht was für  ausgemergelte überschminkte und von Beraterinnen gestylte Werbepuppen uns meist eine heile fast schon künstliche Welt vorgaukeln nur um uns das schwerverdiente Geld aus den Taschen zu locken.
Geniessen wir also in der Hirsana Werbung die naturbelassenen sympathischen Werbeträgerinnen mit ihrer schönen Haut und dem glänzenden Haar welche täglich mehrmals über den Bildschirm flimmert und heben wir bösen Männer uns die schlanken hübschen gutgeschminkten Traumfrauen—wie es die Bezeichnung schon suggeriert—für unsere Träume auf; wer träumt denn schon von dem einfachen Mädchen oder der naturbelassenen Hausfrau von n e b e n a n ?

Montag, 8. Juli 2019

Den Bock zum Gärtner machen


oder Schweizer Konsensus-Politik

Was seit Jahren in der Schweizer Gesundheitspolitik passiert ist ein—durch falsches Verständnis von Konsens entstandenes—Trauerspiel.
Alle Beteiligten, Ärzte, Kliniken, Spitäler, Krankenkassen, Pharmahersteller, Apotheken und was sie alle für Medizinal-Berufe haben—sollen an den Verhandlungen teilnehmen. Die Vorgabe ist eine Utopie! Es soll zwar umverteilt werden aber der Staat erwartet KOSTENNEUTRALITÄT!!!! oder gar Einsparungen!!!
Man stelle sich mal vor, gutverdienende sollen freiwillig auf einen Teil ihres Einkommens zugunsten weniger gut—beileibe nicht schlecht—verdienender  verzichten. Da ist doch der Konflikt vorprogrammiert.
Wer, frage ich, will freiwillig darauf verzichten an der Einkommenspirale, die ja stets nach steil oben zeigt, teilzuhaben.
Man stelle sich nur mal vor, ein Bauer hat eine Weidefläche auf der eine fixe Anzahl Kühe, Schafe, Schweine, Ziegen und jegliches Federvieh leben. Nun soll jedes Jahr mehr Vieh dazukommen ohne dass die Weidefläche erhöht wird und auch nicht mehr Tiere geschlachtet werden. Glaubt irgendjemand,  dass die Kühe(Spezialisierte Ärzte und Kliniken) den Lämmern(Allgemeinmediziner und Kinderärzte)mehr als die Grasstoppel übriglassen? Aber so denken—denken sie denn etwa wirklich?—unsere Politiker. DAS DESASTER IST VORPROGRAMMIERT.
Solange  in der Schweiz das Gesundheitswesen dezentralisiert—also in den Kantonen—bleibt ist an eine vernünftige Gesundheitspolitik nicht zu denken.
Solange die Kassen alle Rechnungen aller Ärzte berappen müssen—auch die Rechnungen der bekannten „Problemärzte“ und solange die Akteure mitreden können sehe ich keine Lösung, denn einzig ein Diktat von Ökonomen die an den Erträgen des Gesundheitsbusiness nicht teilhaben, könnte zu einem Resultat führen wo die Frustrierten diejenigen wären die auch nur ein wenig  einbüssen aber immer noch zu den Grossverdienern  zählen würden.
Übrigens habe ich noch immer nicht ganz verstanden warum  gewisse Mediziner so überrissene  Einkommen haben und die Einkommen so ungleich verteilt sind.  Denn wenn man ein wenig von diesem Business versteht und all die Fehler und Irrtümer sieht kann doch oft von Leistungslohn keine Rede sein.
Eine politisch typisch Schweizerische Parallele sehe ich bei den Steuern und dem immer noch nicht abgeschafften Bankgeheimnis. Der Staat glaubt—oder doch eher gibt vor daran zu glauben—an die Eigenverantwortung und Ehrlichkeit der Steuerpflichtigen und so bleibt den Steuersündern das Bankgeheimnis erhalten.
Wer wen und warum bevorteilt sei dahingestellt, Eigeninteresse kann man sicherlich ausschliessen! Oder?


Dienstag, 2. Juli 2019

Jubel , und Feierstimmung


Ja bei den Beraterfirmen herrscht seit etwa einer Stunde ausgelassene Fest und Feierstimmung.
Denn  bei McKinsey & Co, Boston Consulting Groupe, Bain & Company, Accenture, Deloitte und wie sie alle die Beratungs-Gurus heissen mögen wird—hoffentlich zu früh—schon der Champagner  strömen.
Endlich ist die nonviolente Übernahme des, von den achtundzwanzig naiven Staatsoberhäuptern verschacherten—Europas in Reichweite.
Denn sollte die bisherige—vom Erfolg verlassene—Deutsche Verteidigungsministerin als Nachfolgerin von dem abtretenden Ratspräsidenten Jean-Claude Juncker wirklich gewählt werden fallen die Berater—so wie bisher in der Bundeswehr—wie die Aasgeier in Brüssel ein.
Ob wohl Ursula von der Leyen von der Bundeswehr sozusagen  als Abschiedsgeschenk einen Panzer mitbekommt um die EU definitiv an die Wand zu fahren konnte mir an der Stauffenbergstrasse 18 im Bundesministerium  der Verteidigung  in Berlin keiner sagen?

Autos, die Lieblinge der Nation !


Früher da machte man  Witze über Manta-Fahrer. Oft waren es recht gute und prägnante Beschreibungen dieser Möchtegern-Sportwagen-Besitzer.
Heute macht man wie früher auch Witze über all die Sport und Grosswagenfahrer die zwar ein grosses schnelles Auto besitzen und damit protzen die aber damit nicht umgehen können. Man sagt ja stets: „ Dickes Auto, kleiner Penis“ und es wird in gewissen Kreisen und Vorstadt-Kaffee-Runden gemunkelt dass da was dran ist—also wenig dran ist.
Nun witzelt man aber immer öfter über diejenigen Frauen, Hausfrauen, Mütter—leicht überalterte spätgebährende Mütter, Hobby-Berufstätige, kesse Mannsweiber und was da noch so im nagelneuen SUV durch die Gegend kutschiert um ihre Kids in Schule und Kindergarten zu bringen, ihre 2 bis 3 Hunde zum Waldrand zu fahren, sie dort unbeaufsichtigt nach Hasen und Rehen jagen lässt um dann rechtzeitig ihren schönen SUV vor dem Einkaufszentrum neben den SUVs ihrer sogenannten Freundinnen abzustellen und mit diesen—genauso wie einst ihre Mütter und Grossmütter—Kaffeeklatsch zu zelebrieren.
Aber was denkt und sagt man über diese SUV-Fahrerinnen? genau dasselbe was man über die pseudo-Macho-Sportwagenfahrer sagt: Grosses Auto kleines, na was denn nun? ah Gehirn!