Donnerstag, 6. Oktober 2016

Business-Logik

In allen Firmen, Geschäften, Verwaltungen etc. budgetiert man jedes Jahr einen Zuwachs an, Umsatz,  Profit, Verkaufszahlen ganz egal was, mehr muss her!
Und in diesem Sinne verstehe ich nicht, warum am Fernsehen und im Radio betroffene Ansager mit Trauermiene und Grabesstimme ankünden , dass erneut mehr Einbrüche ,Überfälle, Verkehrstote, Krebs-Patienten, Aids-Tote, Lustmorde—die Liste kann unendlich weitergeführt werden—zu beklagen seien. 
Dies erhöht doch den Umsatz von Polizei, Justiz und der Ärzteschaft!
 Auch die vielen Sportunfälle werden von Politikern angeprangert, wobei diese Politiker ganz vergessen woher denn das Geld kommt, dass sie –ohne zu erröten—monatlich einstecken. Dieses Geld kommt von den Steuern, die alle dummen Steuerpflichtigen, Firmen oder Personen—die keinen der schlauen Berater von z.B. Donald Trump(und vielen anderen)—um Rat bitten können, bezahlen.
 Und bitte wie, soll man mehr Steuern zahlen wenn weniger Unfallopfer zu behandeln sind?
Eigentlich müssten alle die im Bereich der Sportmedizin tätig sind die Hersteller von Sportgeräten aktiv unterstützen. Wie sollen denn MRI Untersuchungen von Knie, Schulter und  sonstigen Gelenken ohne Sportverletzungen die High Tech Geräte und folglich  Ärzte-Portemonnaies füllen, die dann von der Steuerbehörde zur Kasse gebeten werden?


Mittwoch, 5. Oktober 2016

Dumme Frage

Ist es wohl doch der Verwaltungs(un)rat unserer Grossbanken—und der  Provinz-Banken  die sich auch gross fühlen—, welcher schlussendlich schuld an allem Fehlverhalten und illegalem kartellmässigen Absprechen ist? indem er den (un)fähigen Direktoren alles durchgehen lässt??
Oder—so wie ich glaube—sitzen so dumme Leute in Verwaltungsrat und Direktion, dass sie die Fehler gar nicht bemerken, die dann von Beamten der Aufsichtskommissionen aufgedeckt werden?



Dienstag, 4. Oktober 2016

Alte

Sie waren ein auffälliges Paar obwohl man sie nicht oft sah, aber wenn sie ausgingen dann immer zusammen. Ob sie mal zur Post oder Bank mussten, irgendeinen Laden besuchten, nie hat man den einen ohne die andere gesehen. Trotz dem sie schon etwas unsicher auf ihren alten Beinen waren, gingen sie immer sehr höflich—nein geradezu liebevoll miteinander um. Kennen tat sie niemand richtig, aber alle waren sehr neugierig. Als  ihre langjährige Zugehefrau, die ja noch älter als die beiden gewesen war, plötzlich  starb, haben sie sich etwas Zeit gelassen um eine neue Haushaltshilfe zu suchen und schliesslich auch zu finden; es war eine nicht mehr ganz junge robuste Witwe die sich nun um alles kümmern musste. Diese Frau war sehr wortkarg geradezu verschlossen, nichts drang nach draussen obschon viele Fragen gestellt wurden. Frau Weiss hätte eigentlich den Spitznamen Weissnicht verdient, denn sie tat so als wisse sie nichts über ihre Dienstherrschaft.
Der Hausherr war was man früher einen Privatgelehrten nannte und seine Frau, die schon in der Grundschule sein Schatz  gewesen war, stammte aus einer Lehrerfamilie. Sie Erna hatte ein seltsames Steckenpferd, welchem sie,  dank des grossen Hauses das die Beiden Paul-Emil und Erna nun schon über sechzig Jahre bewohnten, frönen konnte.
Ja Erna hat alle, wirklich alle, ihre Kleider seit ihrer Geburt aufbewahrt. Schon ihre Mutter hatte diesen Fimmel nichts wegzugeben geschweige denn wegzuwerfen. Paul-Emil sammelte alles was auf Papier geschrieben, gezeichnet skizziert, gedruckt und gemalt war. Bücher aus allen Epochen, versteckten die Wände, ja sie waren eigentlich in allen Räumen die richtigen Wände. Erna kleidete sich regelmässig in alte aus der Mode gekommene Kleider um dann zusammen mit Paul-Emile das von Frau Weiss vorbereitete Abendessen  zu zelebrieren. Ja sie begingen jede alltägliche Handlung äusserst feierlich. Auch Paul-Emile setzte sich nie an den  Tisch ohne sich vorher zurechtgemacht zu haben. Immer Anzug und Krawatte, an echten Feiertagen sogar einen Smoking.
Frau Weiss hatte um einige Freitage gebeten um ihre Enkel zu besuchen, sie hatte dafür gesorgt, dass genügend Vorräte da waren für die paar Tage bis sie wieder ihren Dienst aufnehmen würde.
Einen Abschiedsbrief fand Frau Weiss nicht, als sie die Beiden, von Fliegen umflogenen mit ihrer Hochzeitskleidung  angetan in ihren Esstischstühlen Hand in Hand und zueinander gebeugt vorfand.


Montag, 3. Oktober 2016

Rätsel

Was ist der Unterschied zwischen Donald Trump, Starbucks, Amazone UBS, CS, Amman-Group in Langenthal, und einem Grosssteil der Firmen und  Politiker weltweit??
Sie bezahlen keine oder sicherlich zu wenig Steuern. Diese (un)Menschen und Firmen tun nach eigener Aussage nicht etwas Illegales, nein sie nutzen ja nur die Steuerschlupflöcher die sie selbst, oder eher in ihrem Dienst stehende Politiker, konstruiert haben. In einer immer unmoralischer               werdenden Welt ist dies zwar immer noch verwerflich aber nicht Illegal.
 Man komme mir nicht mit faulen Ausreden, auch hier in Bern wird Wein gesoffen und Wasser gepredigt. Ein Beispiel ist das Abschmettern der Obligation für Vermieter—und ich denke nicht an, einige oft karikierte gierige Hausbesitzer, sondern an institutionelle Anleger—die bisherigen Miete offenzulegen. Dies wurde abgelehnt von einer Mehrzahl unserer Parlamentarier weil es ZUVIEL AUWAND FÜR DIE VERMIETER WÄRE!
Nun wird man mir sagen, dass dies eben die bösen Kapitalisten seien die den armen Arbeitern nie helfen wollen. Gab es nicht mal eine linke Dame die im Parlament gegen die Zweitwohnungen kämpfte  als sie selbst kurz zuvor just so eine Wohnung bezog?
Wie schon das alte Sprichwort sagt. „Diener und Herr, gleiches Gscher“   könnte man modern so sagen: „Links und rechts nur Schlechts“
So wie war die Rätselfrage doch gewesen?


Sonntag, 2. Oktober 2016

Scheinheiligkeit die zum Himmel stinkt.

Ja mir stinkt es, dass plötzlich die Staaten, Frankreich, Deutschland, Gross? Britannien und natürlich allen voran die USA, welche zu den grössten Waffenlieferanten weltweit  gehören—nur weil diesmal nicht ihre, sondern russische Waffen zum Einsatz gekommen sind—von Kriegsverbrechen reden.  Ist nicht jeder Krieg ein Verbrechen? Waffenhersteller und Händler wissen doch, nehme ich mal an, dass ihre Fabrikate zum Töten erfunden, hergestellt, verkauft und erworben werden; also warum der indignierte Aufschrei? Nur weil sie diesmal an dem Gemetzel nicht mitverdienen ?
Dass die Russen unter ihrem (Ras)Putin den Syrern unter (Klein)Assad—der Vater Hafiz al-Assad muss ja an Grausamkeit und Willkür übertroffen werden!!—diesmal gezielt Spitäler zerstört haben kann einen sicherlich  nicht schockieren wenn man oben gesagtes—Waffen sind zum Töten da—verinnerlicht hat. Ausserdem schaut die ganze Welt seit Jahren dem Killen unbewegt zu da keiner den Mut hat etwas zu unternehmen was dem Geschäftemachen einen Riegel schieben würde.
Ich hasse jegliche Art von Gewalt und  Krieg, aber wenn schon Waffen eingesetzt werden um Menschen, Leute, Feinde, Kinder, Frauen, Greise, Schwule, Trans-was auch immer und—in Kriegsherren Augen—sonstiges Ungeziefer zu töten ist es ja auch konsequent Spitäler, Pfleger, Ärzte und sonstige naive Helfer zu vernichten, die dem effizienten Töten durch wertvolle Waffen entgegenzuwirken trachten. Es ist effizienter und viel billiger die leider nur verwundeten also nur halbgetöteten Feinde gezielt in Ballungsorten wie Kliniken und Spitälern von ihrem Leid zu erlösen, als sie nach der Wieder -Instandstellung erneut bombardieren zu müssen. Ausserdem spart es Geld und Zeit, welches zum Wiederaufbau der Moscheen –nach Ausmerzung aller andersdenkenden sofort in Angriff genommen werden muss.




Samstag, 1. Oktober 2016

Schlacht

Die Russen zeigen uns in ihrer grossen Weisheit mal wieder woher das Wort S c h l a c h t  kommt,nämlich von Schlachten. Und schlachten tun se nun wirklich in Aleppo; Putin sei's gedankt.

Donnerstag, 29. September 2016

Flugunglück der Schweizerischen Luftwaffe

Ich frage mich, ob dies—wohl auf menschliches Versagen zurückzuführende—Unglück nicht etwas mit der Art und Weise, mit der die junge Generation an alles herangeht, zu tun hat? Jegliche Spielregel und Vorschrift findet kaum noch Beachtung; Fahrradfahrer beachten keine Verkehrs-geschweige denn Höflichkeitsregeln.
Im Bus und Tram steht n i e ein junger Mensch oder ein Kind auf, wenn gebrechliche alte Menschen stehen, es geht—sollte man es doch gesehen haben—mich doch nichts an, denn wenn keiner aufsteht warum dann ich?. Überall wird getrixt, Schwarzfahren ist „GEIL“.
Solange keine Kontrolle befürchtet werden muss rast der Automobilist oder fährt durch verbotene, Anliegern vorbehaltene, Strassen.
Ich könnte noch vieles aufzählen. Ist es bei solchen Menschen verwunderlich, dass auch die Regeln der Sicherheit nur sehr lasch eingehalten werden.
Wenn beim Stierkampf  der Torero einen Fehler macht, so wird er immer! vom Stier erwischt, mal leicht oft aber tödlich, schuld ist nie die Fatalität, nein der Fehler oder das fahrlässige Unterschätzen der Gefahr ist schuld, denn der Stier nutzt jede Gelegenheit  erbarmungslos aus. 
Nun zurück zum Flugunfall, die Technik ist viel zuverlässiger—sofern die Wartung nicht demselben Schluddrigkeits-Problem unterliegt—als der Mensch. Die Armeeführung hat ein grosses Problem, denn der allgemeine Umgang mit Regeln und Vorschriften wird im Dienst eher schlechter als besser.