Donnerstag, 17. September 2020

Buchempfehlung

 

Ich lese ja schon immer recht viel und trotzdem sind mir immer mal wieder bedeutende Schriftsteller nicht bekannt. Über so was kann man sich ärgern oder im Gegenteil freuen, da man ja gerne, auch im hohen Alter, etwas Unbekanntes entdeckt. Diesmal habe ich mich sehr gefreut. In meiner Lieblingsbuchhandlung lag auf dem Neuheiten-Tisch ein Buch, dass nicht etwa ich sondern meine Lebenspartnerin gesehen und mir in die Hände gegeben hat mit der Bemerkung „das ist doch was für dich—ein Roman über einen Nacht-Taxifahrer im Paris der Dreissiger-Jahre. Es handelte sich um „Nächtliche Wege von Gaito Gasdanow „ Das Buch ist eine „Bombe“ unbedingt zu lesen!  DTV ISBN978-423-14739-2 .Ach noch ein kleines Zitat aus dem Buch.

Die Wahrheit deren Traurigkeit ich nicht abstreiten werde, lautet folgendermassen :  „Wir sind nicht Alkoholiker weil wir trinken; nein, wir trinken weil wir Alkoholiker sind“

Übrigens solche Entdeckungen gibt es nur in Buchhandlungen nicht im Inter-Shop!!

 

Dienstag, 15. September 2020

Betriebsferien und was noch ?

 

Sollte ich nicht doch an seniler Demenz leiden erinnere ich mich, dass Verköstigungsbetriebe wie Restaurants, Bars, Kaffees, und wie sie alle heissen Covid19 bedingt wochenlang geschlossen bleiben mussten. Viel Geld floss vom Staat um diese Betriebe zu unterstützen. Kurzarbeit wurde bezahlt und zinsfreie Kredite wurden gewährt. Deswegen finde ich es mehr als befremdlich immer wieder an Gaststätten zu geraten die schamlos oder gar stolz ihre BETRIEBSFERIEN von zwei bis drei Wochen per Aushang bekanntmachen. Also viel Gejammer auf hohem Niveau oder wie sonst ist so ein Verhalten erklärbar. Meiner Meinung nach müssten all diese Betriebe die erhaltenen Kredite und Kurzarbeitszuschüsse sofort zurückzahlen. Dies Geld könnte zum Beispiel den Schaustellern, Kulturschaffenden oder sonst-wie auf der Strecke gebliebenen ausbezahlt werden.

 

Montag, 14. September 2020

Will man sich das antun?

 

Ja will man sich das antun fragen sich sicherlich Millionen von Menschen in Europa, wenn sie die rebellierenden jungen Männer auf Lesbos sehen—die das Land das ihr Leben gerettet und  ihnen Schutz und Unterhalt gegeben hat auf gemeine Art und Weise verunglimpfen?

Will man sich solch potenziale Störer, wenn nicht gar Gefährder ins Land holen?

Sollten echte Demokratien nicht das Volk befragen ehe sie sich entscheiden solche rebellisch agierenden Flüchtlinge—wovor sind sie eigentlich geflohen?—ins Land zu holen?

Will man das Risiko eingehen, dass solche Störenfriede welche die ihnen sicherlich nicht standesgemäss erscheinenden Unterkünfte in Schutt und Asche zu legen im Stande sind??

Ach ja wir müssen verstehen und ihnen als Gutmenschen Haus und Herd anbieten. Nur sehe ich keine Gutmenschen die solche Individuen zu sich nach Hause nehmen und sich um sie kümmern—das sollen doch die Anderen die (Allgemeinheit) tun!

Echte notleidende Familien oder Mütter die ohne den, oft in Gefangenheit  lebenden Ehemann gekommen sind, muss man sicherlich anders beurteilen und behandeln.

 

 

 

Freitag, 11. September 2020

Flüchtlinge, im Besonderen unbegleitete Kinder und Jugendliche

 

Zurzeit wird die Flüchtlingsschar immer grösser. Besonders nach der Feuersbrunst auf Lesbos. Plötzlich frage ich mich, was wohl der irische Schriftsteller und Clergyman Jonathan Swift dazu sagen und vor allen schreiben würde. Wenn ich an seine Publikation von 1729 ,A Modest Proposal For preventing the Children of Poor People From being a Burthen to Their Parents or Country, and For making them Beneficial to the Publick, ...denke glaube ich fest. dass dieser Schriftsteller und  Kirchenmann sicher mehr Ideen gehabt hätte—wäre er nicht längst in anderen Gefilden—als alle unsere Politiker und Leader rund um den Globus. Was seine Vorschläge sein könnten ist sicherlich spekulativ aber ………….

Ich glaube es ist an der Zeit den verstaubten Swift-Folianten mal wieder zur Hand zu nehmen.

 

Dienstag, 8. September 2020

Neues aus Kalau

 

Wenn ein Reeder seine Seeleute um ihren Lohn prellt  kann man da von einem ungeHEUER reden?

 

Aus der Sicht des stolzen Besitzers hat selbst der kleinste Penis eine gewisse Grösse !

Montag, 7. September 2020

Der neue Intelligenztest !

 

IQ out Pandemie in!

Ja Covid 19 scheint mir der neue universelle Intelligenztest zu sein. Warum ? Ganz einfach !

Wie dumm muss man sein schon vor der Abreise in ein als Covid19 gefährdetes Land  in einem Fernseh-Interview  anzukünden dass man nicht in Quarantäne gehen wird weil man behauptet nur kurz in Österreich und nicht im Kosovo gewesen zu sein.

Wie viele Idioten weltweit gegen die Covid19 Massnahmen demonstrieren und alles kurz und kleinschlagen ohne zu merken, dass die Demos von rechts und links-Fundamentalisten unterwandert ist; oder dies gar in Kauf zu nehmen.

Wie bezeichnend ist es doch, dass Impfgegner und Anhänger der abstrusesten Verschwörungstheorien nun auch gegen die Schutzmassnahmen in Bezug auf Covid19 sind.

Wie dumm müssen Schüler—die im Covid 19 bedingten Fernunterricht vieles verpasst haben—sein um nun wieder ihren Freitag for future zu zelebrieren statt einen Samstag for future zu erdenken !

Auch ist es gewiss ein Zeichen von grosser Dummheit sich ohne Schutzmaske und ohne gebührenden Abstand an Partys, Stränden, Diskos, Bars und in Partymeilen zu begeben.

Dass in der Politik die Parteien und die Kantone—an Stelle des Bundesrates—  wieder die Entscheidungen treffen wollen obwohl dies zu unnötigen und gefährlichen Verzögerungen führen wird zeugt von der Beschränkten Intelligenz und absoluten Überheblichkeit vieler Politiker.

Auch zeigt die Covid19 Krise wie viel Inkompetenz die Akteure mehrerer Bundesämter zur Schau stellen. Erst braucht es keine Schutzmasken—weil die Pflichtlager leer waren—dann braucht es sie doch, dann sind viele ungeeignete Schutzmasken im Umlauf ……………….einfach total idiotisch.

Also statt IQ ab und zu mal eine neue Pandemie um die Dummheit vieler ans Licht zu bringen.

 

Sonntag, 30. August 2020

POLITIKFARCE

 

Wie gross mein Erstaunen war, als ich zufällig den Werbeflyer der Schaffhauser AL (alternative Liste) in die Hände bekam. Das Motto

Volksheld*innen in den Kantonsrat sticht in die Augen. Die Illustration lässt an eine zerstückelte Person denken wie sie in der Psychiatrie Schizophrenen zugeschrieben wird. Die meisten Kandidaten sind eher jung aber—und das scheint mir der springende Punkt zu sein—die Vielzahl  arbeiten in reduziertem Pensum. Ja, die 53 Kandidat*innen—eine ist dem Erwerbsleben abhandengekommen denn sie ist Rentnerin—arbeiten im Mittel sage und schreibe glatte 71,944%. Sieht man sich diese Zahlen an so muss man an die Überfremdungsinitiative der SVP denken die die Zuwanderung bremsen will. Nun frage ich mich, ob nicht die vielen meist noch jungen Menschen—nicht nur diejenigen der ALTERNA(T)IVEN Partei—die ihre Live-Work- Balance in den Vordergrund gestellt haben die Hauptverantwortlichen der Masseneinwanderung sind.

Auch fehlen der Wirtschaft die vielen Frauen und Mütter die—meist auf Staatskosten— eine teure Ausbildung genossen haben und sich unter fadenscheinigen Ausreden dem Arbeitsmarkt entziehen.

Diese Frauen sitzen dann,nach der Einkaufstour im SUV, gemütlich zu Hause  und  schauen gelassen Kaffeeschlürfend ihren elektrischen Haushaltsgeräten wie Wasch-, Spühl-, Trocken - Maschinen und staubsaugenden oder rasenmähenden Robotern  zu um dann gegen Mittag eine Tiefkühlspeise in den vollautomatischen Backofen zu schieben in Erwartung der eintrudelnden Kinderschar.

Derweilen glauben die Amateur-Politikclowns jeglicher Couleur  ihre spleenige Weltanschauung wie „GEGEN REICHENPRIVILEGIEN-FÜR UMVERTEILUNG“ „GEGEN KLIMALEUGNER*INNEN-FÜR EINEN GRÜNEN KANTON“ oder gar „GEGEN GEMAUSCHEL-FÜR TRANSPARENZ“ in die Gesellschaft bringen zu müssen.