Dienstag, 29. November 2016

Poli tick

Da tickt einer nicht mehr richtig. Seit der Maximo Lider, Fidel Castro, nicht nur tot, sondern auch endlich gestorben und eingeäschert ist, bemüht sich unser Christian Levrat die freigewordene Stelle als lebendes Fossil, in der Weltpolitik neu zu besetzten. Mit einem—aus der zugeschlossen geglaubten Mottenkiste stammenden—neuen Parteiprogramm. Er fordert Klassenkampf und Besiegung des Kapitalismus!
 Damit bringt er die Masse der Parteigänger, welche längst nicht mehr der Arbeiterklasse angehören, in schwere Bredouille. Sozialdemokraten sind ja in der, ach so friedlichen, Schweiz vor allem gut verdienende urbane  Beamte, Angestellte, pseudo-Intellektuelle, Gutmenschen, Uniprofessoren  und  vor allem Lehrer, die wirklichen Arbeiter und einfachen Staatsangestellten wie Post und Bahnmitarbeiter sowie Gemeindearbeiter laufen schon längst dem Sirenengesang, der aus Herrliberg über die Schweiz tönt, nach.
 Nun frage ich mich, was tun mit dem verblendeten Levrat ?
Etwa wie Ende des 19. Jahrhunderts auf Jahrmärkten oder in Tiergärten ausstellen—wie damals die Naturvölker aus Afrika und der Südsee— oder den heutigen Zeiten gemäss doch eher als abschreckendes Beispiel in Fernsehsendungen vorführen. Später, nach seinem Ableben wird er sicherlich einen Ehrenplatz bei Madame Tussaud finden, zwischen Marat –auch einem Schweizer aus Boudry—und dem Maximo Lider.


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